Kunst gehört in den Alltag
Für unsere neue Artist Edition haben wir uns mit der Hamburger Künstlerin MAENS zusammengetan und gemeinsam eine Kollektion entwickelt.
Ihre handgezeichneten Figuren in Schwarz-Weiß stehen für Vielfalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander.
MAENS zum Tragen

POTHOS MAENS
APOSERIS MAENS
TAMARILLO MAENS
Tasche MAENS
BERGENIA MAENS
Meet the Artist
Seit über 20 Jahren zeichnet die Hamburger Künstlerin ihre maens: schwarz-weiß, ohne Mund und Nase, mit viel Haltung. Erst an Hauswänden, jetzt auch auf Kleidung.
Im Interview und auf Instagram erfahrt ihr mehr über die Künstlerin hinter MAENS.
MAENS auf InstagramDein bekanntes Motto lautet: „Home is where the ocean is“. Wo spürst du dieses Gefühl, wenn mal kein Wasser in Sicht ist?
Dein bekanntes Motto lautet: „Home is where the ocean is“. Wo spürst du dieses Gefühl, wenn mal kein Wasser in Sicht ist?
Ich fühle mich am Meer zuhause und habe da das Gefühl, dass vieles möglich ist und dass das nie aufhört. Die Weite macht neue Räume auf.
So ähnlich geht es mir, wenn ich mit Menschen in der Streetart-Szene unterwegs bin oder Kooperationen umsetze. Am liebsten mit fraujule*.
Der Austausch ist eine große Bereicherung und irgendwie kommt immer etwas Gutes dabei rum. Ob es Spenden sind, die wir für soziale Projekte einsetzen oder neue Wege der Kreativität. Wie das Meer, bleibt dadurch alles in Bewegung.
Deine Figuren sind fast immer schwarz-weiß, stehen aber für Vielfalt und ein buntes Miteinander. Wie passt das für dich zusammen?
Deine Figuren sind fast immer schwarz-weiß, stehen aber für Vielfalt und ein buntes Miteinander. Wie passt das für dich zusammen?
Bunt sind für mich die unterschiedlichsten Individuen, egal, wie sie nach außen wirken.
Beim Hasen- & Karotten-maen würde man denken, die gehen nicht
zusammen, ist so nicht vorgesehen, passt nicht, die Karotte kann sich vor dem Hasen nicht sicher fühlen. Die sind aber z.B. ein super dickes Team auf Augenhöhe.
Dann haben die maens – wortwörtlich in Sprechblasen – eine Menge zu sagen: Love, Ally, Adopt don´t shop, FCK NZS, …
Erinnerst du dich noch an das allererste maens? Wo ist die Figur entstanden und was hat sie dir damals bedeutet?
Erinnerst du dich noch an das allererste maens? Wo ist die Figur entstanden und was hat sie dir damals bedeutet?
Der erste „fast“-maen muss so 2004 geboren worden sein. Das war während einer Telefonkritzelei. Und ab da kam diese Figur immer häufiger von ganz allein. Erst unbewusst und dann mit voller Absicht.
Allerdings sah der noch etwas anders aus: mit Ohren an den Seiten des Kopfes. Mund und Nasen hatten die maens allerdings noch nie.
Mit der Zeit hat sich ein character dann gefestigt und ab da ist die maens Familie in unregelmäßigen Abständen um einige weitere Tiere, Pflanzen und Dinge gewachsen. Das hört vermutlich auch nicht mehr auf…
Deine Figuren waren zuerst auf Hamburgs Straßen zu Hause und werden jetzt auf Kleidung durch den Alltag getragen. Was verändert sich für dich, wenn Street Art plötzlich tragbar wird?
Deine Figuren waren zuerst auf Hamburgs Straßen zu Hause und werden jetzt auf Kleidung durch den Alltag getragen. Was verändert sich für dich, wenn Street Art plötzlich tragbar wird?
Ich hatte nie die Intention, dass die maens sich von der Straße auf ein anderes Medium bewegen. Mit den Jahren ist das einfach passiert und ich freue mich, wenn sie in Bewegung sind, entgegen ihrem Leben an Hauswänden.
Für „Viva con Agua“ habe ich vor drei Jahren Rucksackbeutel mit dem seemaen entworfen, die bei der Millerntor Gallery erhältlich waren. Denen begegne ich jetzt noch manchmal z.B. im Supermarkt vor mir beim Warten an der Kasse oder bekomme Fotos zugesendet von Freund*innen aus dem Urlaub, die irgendwo einen entdecken. Ich feiere das sehr.
Deine Figuren begleiten dich seit über 20 Jahren. Was haben sie dir in dieser Zeit über Menschen, Hamburg und vielleicht auch über dich selbst erzählt?
Deine Figuren begleiten dich seit über 20 Jahren. Was haben sie dir in dieser Zeit über Menschen, Hamburg und vielleicht auch über dich selbst erzählt?
Durch die maens hat sich eine wunderbare Bubble mit Menschen entwickelt, die mir Mut und Hoffnung schenkt. Vor allem in diesen Zeiten.
Die maens können für mich ein Ventil für Gefühle sein.
Und obwohl ich ursprünglich nicht aus Hamburg komme, bin ich nun länger hier, als ich je an einem anderen Ort gelebt habe und die maens haben einen großen Teil dazu beigetragen,
mich mit der Stadt noch verbundener zu fühlen.
Die maens bringen Leute miteinander in Verbindung, die trotz aller Unterschiede ähnliche Werte und Wünsche teilen. So erfahre ich ständig mehr über andere und mich.
Noch mehr MAENS im Alltag



































